K i r a s  E i g e n a r t e n

Kira und die Welpenspielstunde
 
Kira und ich haben die Welpenspielstunden im SV in Bockum Hövel auf Grund von einer Empfehlung einer Tiertrainerin besucht, denn Kira war erst 6 Wochen alt und niemand wollte, dass sie Defizite im Sozialverhalten hat. Dort haben wir dann auch in die klassische Unterordnung reingeschnuppert, auf die Kira mal so gar keine Lust hatte. Heute finde ich Kira trotzdem ziemlich asozial. Abgesehen von Jou mag sie eigentlich mit keinem anderen Hund spielen und ignoriert eigentlich alle anderen Auch Menschen. Anfassen lässt sie sich aber wie ein Stein.
 
Kira und der Grundgehorsam
 
Kira kennt keinen Grundgehorsam. Drei Jahre lang habe ich versucht sie auszubilden. Zwischendurch war ich soweit, dass ich meiner damaligen Agilitytrainerin meinen Hund für die Ausbildung zum Begleithund geben wollte, die mir allerdings den Vogel gezeigt hat, weil sie bereits einen eigenen Terrier ausgebildet hat. Geendet hat dann alles in einer katastrophalen, aber bestandenen Begleithundeprüfung. Wenn man bedenkt, dass die Platzablage nach geschätzten 6 Sekunden eigenständig beendet wurde, das Platz aus der Bewegung in ein "zögerndes Sitz" überging und sie auch sonst hätte "ein bisschen mehr Interesse an der Zusammenarbeit" zeigen können. Heute bin ich froh, dass ich so einen Richter hatte und dass Andrea die Kira nicht ausgebildet hat. Ich glaube dass ich dank Kira mit jedem Hund fertig werden würde

   
 

Kira und Agility
 
Auch im Agility lief nicht alles glatt mit ihr. Für den Slalom haben wir circa 1,5 Jahre gebraucht und da unser Gassenslalom damals nicht übereinander zustecken war, hat sie die Umstellung auf den normalen Slalom nicht verstanden. Kontaktzonen habe ich gar nicht aufgebaut. Nichts desto trotz hat sie alles ziemlich schnell gelernt und viele der Anfänger überholt, auch wenn sie zu Beginn nie vor Motivation explodiert ist. Als die "Clickermethode" dann in unserem Verein ankam, ging alles relativ schnell. Nachdem Kira 2 Turniere in der A0 gelaufen ist, wollte ich da natürlich raus, zumal sie wesentlich weiter war. Nur am Slalom hats gehapert. Den hat sie dann aber dank der Super- Methode innerhalb von 3,5 Wochen gelernt. 3 Tage, nachdem sie ihn konnte, saß sie auch schon am Start in unserer ersten A1 und gewann diese mit V0 Der Aufstieg in die A2 kam dann 5 Turniere später. In die A3 hats dann länger gedauert, weil der unmotivierte Hund auf einmal doch nicht mehr so unmotiviert war: Frühstarts, keine Kontaktzonen, Slalomeingänge vor lauter Euphorie übersehen, Stangen gerissen usw. Naja, 4 Jahre später kann ich sagen, dass Kira zumindest im Training total chillig ist. Sie läuft extrem sicher, ist mein Vorführ-Hund mit dem mittlerweile alles klappt und mein Versuchskaninchen für Menschen in meinem Training die mit ihrem eigenen Hund nicht aus dem Quark kommen- nimmt Kira, mit Kira klappts!
Seit 2009 ist sie nun endgültig aus dem "Hochleistungssport" raus, weil ihre Gesundheit uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, gerade, als wir auch in der A3 zueinander finden sollten. Sie ist aber immer dabei, denn sie lebt (neben schwimmen und Ball) für Agility. Dieses Jahr wird sie das erste Mal mit Mindestalter von wenigen 6 Jahren hin und wieder eine Altersklasse laufen dürfen.

   
 

Kira und THS
 
Kaum erwähnenswert, aber auch im THS habe ich sie eine zeitlang geführt. Im THS sind wir ein paar nicht nennenswerte Hindernis- und Geländeläufe gelaufen, bei denen wir lustigerweise IMMER plaziert waren, weil es total wenig Menschen gab, die turniermäßig unterwegs waren, weswegen das alles ziemlich schnell langweilig wurde. 2005 und 2006 war die bestandene Begleithundeprüfung keine Vorraussetzung für die Teilnahme an einem THS- Turnier   Als Kira 2006 ihre Begleithundeprüfung bestanden hat, war klar, dass sie definitiv kein THS mehr machen wird, unter anderem weil ich finde, dass die Geräte nicht wirklich "artgerecht" für einen Hund von Kiras Größe sind und ich mir sicher bin, dass ich mir die eine oder andere Kontaktzone dank des Stegs des THS versaut habe, den der Hund einfach nur irgendwie zu machen hat.

   
 

Kira und Flyball
 
Flyball war nur ein kurzer Abschnitt ihrer Ausbildung und das auch nur, weil ich meine Facharbeit in der Oberstufe in meinem Leistungskurs über einen Dressurversuch schreiben wollte, für welchen ich meinen kleinen Terrier missbraucht habe. Trotzdem hat Kira das Betätigen der Box total schnell gecheckt und hat den Ball auch immer 100% gefangen. Lediglich die 4 Hürden davor fand sie voll nervig, weswegen sie sie teilweise nur auf dem Hinweg gesprungen ist und die ersten drei auf dem Rückweg dezent gemieden hat, um zum Schluss noch mal mit viel Anlauf über die vierte zu springen um sich nen Keks abzuholen. In Wirklichkeit ist sie bereit, für ihren Ball zu töten. In Verbindung mit der Flyballbox war sie es allerdings nicht, wobei ich zu ihrem Schutz auch sagen muss, dass ich meinen Flyball- Star innerhalb von 3 Wochen aufgebaut habe *hihi*
 
Kira und Tricks
 
Lange war ich davon überzeugt, dass man ihr abgesehen vom Pfötchengeben und sich drehen nicht viel beibringen kann. Der Durchbruch kam dann am 4.01. diesen Jahres als Kira einen Handstand (an der Wand) angeboten hat. Sie versteht die Dinge in der Regel schneller als Joulean, weil sie einfach offener an alles rangeht. Aber sobald es komplizierter wird, schaltet sie ab, hechelt und bettelt: Trotzdem sind Johanna und ich seit diesem Jahr überzeugt, dass in Kira mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht weswegen ich mein kleines Supertalent besonders fördern werde.