Wo tut’s denn weh?

Wo tut’s denn weh?

Na, Gott sei Dank nirgendwo mehr. Was für eine komische Frage, eigentlich, wo doch schon so lange alles gut ist. Heute stand auch schon die 2. Nachsorge Untersuchung an, und die HD18 hat entschieden, dass ich ein Blutbild, einen Ultraschall, und ein Röntgen vom Thorax brauche. Röntgen ist zwar jetzt nicht sooo toll, aber immer noch besser als ein CT. Die Ergebnisse vom Blut + Röntgen liegen dieses Mal noch nicht vor, warum auch immer, jedenfalls war der Ultraschall sowas von unauffällig, dass die Ärztin gesagt hat, dass es keinerlei Grund zur Sorge gibt, es könnte mit dem Röntgen/ Blut irgendwas nicht stimmen. Abhören der Lunge war ebenfalls unauffällig und somit gab es das zweite „Zertifikat“:

Es geht also immer noch weiter und mein betreuender Onkologe hat gesagt, dass er ganz ganz stark davon ausgeht, dass alles gut wird und ich kein Rezidiv bekomme. Vor 15 Jahren hatte die Beacopp eskaliert (die Hochdosis, die ich bekommen habe) im Stadium 2 eine Erfolgschance von 40% (weniger als die Hälfte!!!), der Rest der Menschen ist trotz Behandlung gestorben. 4B war kaum zu behandeln. Heute liegen die Chancen für 4b (!!!) bei 80%!!! Einige Kliniken verabreichen sie aus Risikogründen wohl noch gar nicht,  denn die meisten Erfahrungsberichte liegen lediglich Köln vor, aber ich hatte das große Glück, aus Köln behandelt zu werden. Das sind doch ziemlich rosige Aussichten! Sollte ich das erste Jahr nach der Chemo überleben (noch 5 Monate!), sinkt das Risiko auf ein Rezidiv immer und immer weiter, ebenso wie mit jedem weiteren Jahr. 5 Jahre später sollte ich nichts mehr zu befürchten haben- und hoffentlich wieder langes Haar tragen.

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