Hi aus Amerika

Hi aus Amerika

Theoretisch haette ich schon eher ein Lebenszeichen von mir geben koennen. Da ich Eintraege ohne Fotos aber arg langweilig finde, und es, mal wieder, ein paar Problemchen mit dem Upload von Fotos hier gibt, gab es bislang noch nichts zu lesen. Nach weiterem Hin und Her mit dem Support von diesem Server (lustigerweise immer nur dieser hier) soll das Problem angeblich ein ganz simples sein:

In Ihrer error_log finde ich nichts anderes als folgendes:

[Sat Apr 13 02:00:15 2013] [error] (11)Resource temporarily unavailable: fork:
Unable to fork new process
[Sat Apr 13 02:00:25 2013] [error] (11)Resource temporarily unavailable: fork:
Unable to fork new process
[Sat Apr 13 02:00:35 2013] [error] (11)Resource temporarily unavailable: fork:
Unable to fork new process
[Sat Apr 13 02:00:45 2013] [error] (11)Resource temporarily unavailable: fork:
Unable to fork new process

Das bedeutet, dass Ihr memory_limit wieder nicht auslangt.

WIEDER. Das ist wirklich ausserordentlich interessant, insebsondere, weil ich Photoshop mit mir habe, und meine Bilder nach wie vor verkleiner auf die selbe Groesse, wie gewohnt. Nervt mich schon gewaltig, vor allem weil ich auf der anderen Seite tonnenweise Bilder hochlade, und es noch nie (!!!) Schwierigkeiten gab. Vielleicht sollte ich mir mal Gedanken ueber eine langfristige Loesung machen, wobei ich dachte, dass WordPress diese Loesung waere. Okay, aber das bestimmt nicht heute (zum Glueck habe ich ja immer noch ein paar Plan Bs- so ist das, wenn man keine Ahnung von HTML, Datenbanken, Serveren usw hat. Man lernt zumindest eine Menge Tricks!) Nun zu Amerika. Ich glaube, dass ich selbst, wie die meisten anderen Menschen auch ein typisches Bild im Kopf hatte von diesem Land hier: Speck mit Eiern zum Fruehstueck, saemtliches Essen in ueberdimensionalen Portionen, Cola bis zum geht nicht mehr, super viel Konsum, Menschen aus allen Schichten in allen Farben, Groessen und Formen und so weiter. Und naja, was soll ich sagen? Ganz genau so ist es auch! Die Dinge, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, sind auf einmal gar nicht so weit weg. Haeuser, Schulen und Bars das alles kommt mir gar nicht so fremd vor. Eigenartig eigentlich. Die Menschen sind sehr, sehr nett und sicherlich gibt es eine Menge Menschen, die bewusst leben und natuerlich nicht nur von Fastfood und Cola. Man darf nicht verallgemeinern. Mit der Sprache komme ich besser zurecht, als gedacht, es sprechen alle sehr deutlich und wenig Slang, so dass ich gut mithalten kann. Insgesamt kommt es mir wirklich so vor, als wuerde ich gut zurecht kommen, bis auf eine Sache, die mich VOELLIG irritiert, auch nach einer Woche fast taeglichem Shoppen: Jeder Mensch im Geschaeft, sei er Verkaeufer, Kassierer, was auch immer, fragt dich, wie es dir geht. Das finde ich unglaublich und ueberhaupt nicht gut. Brent stoert es gar nicht, er ist ja so aufgewachsen und findet das total nett und hoeflich. Ich finde es einfach fuerchterlich. Ich mag Leute insgesamt nicht, die einen aus rein formalen Gruenden fragen, wie es einem geht. Was erwarten sie? Du kommst in den Laden rein, und wirst gefragt, hi, wie gehts? Och, weisste, heute ist ein komischer Tag. Nachdem ich Jetlag- bedingt immer noch nicht richtig geschlafen habe, schlaegt mein Herz heute auch etwas schneller, als mittlerweile gewohnt, das macht mir Sorgen, obwohl ich weiss, dass ich gesund bin. Aber letztes Jahr war ich sehr krank und es ist immer noch so tief in meinem Kopf, dass ich bei jeder kleinsten Aenderungen denke, ich bin wieder krank, ich muss zurueck ins Krankenhaus. Ich werde wieder alle meine Haare verlieren. usw. Ausserdem vermisse ich meine Hunde. Es koentte doch sein, dass Lane, der Manchester weglauft. Oder Joulean todungluecklich ist, weil sie nicht in ihrer gewohnten Umgebung ist. Vielleicht tut Kira der Ruecken weh, und keiner weiss es, weil keiner sie so kennt, wie ich. Ich frage mich, wie die Reatkion dann waere und wuerde es zu gerne testen, tue es aber Brent zu Liebe nicht, ich glaube er faende das nicht so gut. Ansonsten bin ich froh, dass Brents Mutter, nebem dem Eichhoernchen, dass jeden Morgen mit uns Fruehstueck, auch einen Hund hat, einen Border Terrier namens Mr. C. Er ist wirklich total nett und hat so ein herziges Wesen… Da vermisse ich doch gleich meine eigenen Hunde noch mehr, die aber zum Glueck bestens versorgt sind, dank Johanna und Yvonne. An Aktivitaeten hier gibt es eine Menge. Heute schauen wir uns ein Agility Turnier an, und ich kann es wirklich KAUM erwarten. Sobald dieses Update fertig ist, geht es los 🙂 Wir haben bisher den Atlantik gesehen, Yankee Candle Home, das wunderschoenste, was es ueberhaupt gibt, ueberdimensionale Schildkroeten, ueberdimensionale Einkaufscenter, viel eingekauft, ueberdimensionales Essen, noch mehr gegessen, unendlich viele Trucks gesehen (ich moechte auch einen 🙁 ), wir waren im New England Aquarium in Boston, haben ein bisschen Zeit mit Brents Vater verbracht, viele Aerzte natuerlich gesehen, was auch sonst, Brent hat endlich ein MRT fuer seine Schulter bekommen, wir waren mit Mr. C spazieren und naechste Woche geht es ins Casino, wo Brent natuerlich gewinnt und wir dann endlich eine zweite Kamera kaufen. 😉 Ach, und ganz wichtig: Da Brent endlich wieder beim Frisoer war, habe ich ihn nun wieder mit meinen Haaren ueberholt und hoffe, dass uns auf dem Rueckweg nach Deutschland niemand am Flughafen fragt, ob wir FAMILIE sind 🙂

6 thoughts on “Hi aus Amerika

  1. Oooooh Daria… WIE ICH DICH BENEIDE, dass du drüben sein kannst!!! :-)))
    Grüss mir meine zweite Heimat (zumindest mein Herz sagt, dass es das sei, ha!)

    1. niemals wuerde ich die schweiz fuer amerika verlassen, auch wenn es hier echt cool ist. aber kein vergleich! vielleicht hast du ja auch mal die gelegenheit, dich davon zu ueberzeugen. 🙂

  2. Diese Gelegenheit hatte ich bereits drei mal <3 Und nach dem kommenden Sommer werde ich bestimmt noch überzeugter sein als ich es jetzt eh schon bin. Von den USA, nicht von der Schweiz, harrharr 😀

    1. Dann nutz sie auf jeden fall und überzeug dich selbst ! Wir sind jetzt 10 Tage hier, ich weiß nicht, wie viele Unfälle ich gesehen habe, von dem Bombenanschlag auf Boston hast du sicher gehört, wir waren 1,5 Tage vorher exakt an der stelle, was echt n uncooles Gefühl ist, im Baumarkt nebenan hat sich n Typ versucht, die arme abzusägen, hat aber erst mit einem Arm weniger gemerkt dass das nicht so einfach ist, den zweiten loszuwerden usw. Idioten mag es ja überall geben, aber das hier ist way too much!

  3. Oh echt? 🙁 Das ist ja krass :-/ Nee, ich hatte bei den bisherigen drei USA-Aufenthalten keine solchen Erlebnisse… Einmal an einem Autowrack vorbeigefahren und einmal an einem brennenden Auto vorbei, ansonsten war nie was.
    Aber klar, das Land ist gross und ich war meist irgendwo im Nirgendwo und nicht in den Metropolen mit vielen Leuten. Da erlebt man sowas sicher viel öfters. Und ich bin nicht sehr objektiv, muahaha.

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