Weiter gehüpft

Weiter gehüpft

Bevor wir nach 2 Wochen Schweiz irgendwelche Defizite einbüßen müssen oder ein schwarzer Hund noch auf dumme Ideen kommt, nutze ich die Gelegenheit regelmäßig und lasse Lane hüpfen. Es ist sooo toll, dass die Sachen einfach nur im Garten rumstehen, nicht ständig ins Auto eingeladen, aus dem Auto ausgeladen, in den Keller runter getragen, aus dem Keller hochgetragen, werden müssen. Im Park aufgebaut, im Park abgebaut. Immer in der Hoffnung, dass gerade nicht zu viele Leute da sind und und und. Ja, so einen kleinen Luxus gönnen wir uns wenigstens für 2 Wochen. Wir machen nach langer Zeit weiter mit der nächsten Sprungtraining- Übung. Diese sieht wie folgt aus:

Wir haben 5 Sprünge, die je nach Größe des Hundes unterschiedlich weit voneinander gestellt werden müssen. Die Abstände nehmen mit jedem Sprung zu. Es heißt, dass man für small / medium mit 4 inches anfangen soll. Also der Abstand von Hürde 1 + 2 = 4 inches, 2 + 3 = 5 inches, 3 + 4 = 6 inches, 4 + 5 = 7 inches. Mir ist das alles etwas zu englisch und Lane ist ja auch ein eher grenzwertiger Medium- Hund, so habe ich es für mich erstmal eh etwas frei Schnauze gestellt und bin es einfach mit den Füßen abgegangen. Ungefähr sollte es auf 1 Meter, 1,2 Meter, 1,5 Meter und 1,8 Meter sein. Ungefähr. Sinn und Zweck der Übung ist, dass der Hund nicht seine maximale Höhe springt, sondern erkennt, dass er von Sprung zu Sprung mehr KRAFT braucht und demnach gestreckter springen muss, damit er jeweils die nächste Hürde gut springen kann.

So die Theorie. Gestern habe ich Lane das erste Mal diese Übung springen lassen. Erwartet habe ich die nächste Baustelle, weil die Entfernung zu ihrem geliebten Ball nun eine weitere war und ich mir sicher war, sie würde direkt von Beginn an ihre GESAMTE KRAFT in Geschwindigkeit setzen, Hauptsache schnell ans Ziel (ihren Ball). Vielleicht haben die vorherigen Übungen aber doch endlich gewirkt und sie hat sofort kapiert, worum es geht und ihre Kraft hervorragend eingeteilt. Heute waren wir dann soweit, dass ich mich bis zum Camcorder absetzen konnte, diesen noch manuell bewegen konnte während Lane ihre Aufgabe wunderbar gemeistert hat. Die Arbeit mit ihr macht wirklich sooo viel Spaß. Sogar so langweilige, eintönige Sprungübungen bereiten ihr die größte Freude. So schön. Und nun freue ich mich enorm auf das „Bend- Work“. In der nächsten Übung lernt der Hund seine Kräfte beim Abbiegen und Landen sinnvoll einzuteilen um nicht einseitig zu belasten + die Kraft so aufzuteilen, dass er das maximale nutzen kann, um vom Landepunkt wieder Gas zu geben. Ich denke, das ist ganz zur Freude von Lane 🙂

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