Ein Tag wie dieser

Ein Tag wie dieser

…. hat eigentlich viel zu lange auf sich warten lassen. Allgemein, meine ich, denn seitdem ich den Entschluss gefasst habe, wieder mehr in diese große Welt zu ziehen, ging es eigentlich ganz schön schnell 🙂 Am Donnerstag schon wollten wir eigentlich an die Nordsee fahren, aber da war ich lieber in Münster, habe ein zu großes Brett in mein Auto gequetscht und mir die Frontscheibe zerschmettert (am Freitag wird sie übrigens repariert, Teilkasko ja, Selbstbeteiligung natürlich auch *hurra*). Somit sollte gestern nachgeholt werden, was am Donnerstag versäumt wurde. Wie immer habe ich mir viel zu viele Gedanken gemacht, ob das nicht zu früh ist für Polly, weil am Hundestrand eventuell vielleicht noch andere Hunde sind denen wir begegnen und Polly sich eventuell verselbstständigt, und das sicher voll nervig werden könnte, wenn wir ständig einen kleinen Parson einfangen bzw einen an der Leine angeschnallten, schreienden, besänftigen müssen. Oder ob Kira einen ganzen Tag schafft am Strand, wie schnell sie humpelt, ob die Temperaturen reichen etc. Mit größter Mühe alle Sorgen über Board zu werfen wurden die Hunde und ein paar andere lebensnotwendige Utensilien einfach eingepackt und es ging morgens sehr, sehr früh Richtung Nordsee. Das Wetter war einfach traumhaft und der ganze Tag entpuppte sich zu einem perfekten Ausflug, der besser nicht hätte sein können. Alles hat geklappt, alles war gut, Polly war super super artig und hat sich die ganze Zeit an uns orientiert bzw kam allerspätestens auf den zweiten Zuruf! Ich war sehr begeistert von diesem kleinen Hund, der ansonsten leider nicht so viel von Disziplin und Gehorsam hält. Hin und wieder hat sie, wenn sie entdeckt hat, dass noch wer anders einen Ball hat, und wir unseren gerade weggesteckt hatten, fremde Hunde aus dem Vollgas angerempelt (ohne Witz jetzt!), was dazu führte, dass diese vor absoluter Perplexität ihren Ball haben fallen lassen, was wiederum dazu führte, dass Polly immer wieder einen neuen hatte. Eine Taktik, die sie bei Lane einstudiert hat, und nun generalisiert mit allen anderen Hunden. Scheint bisher in 100% der Fälle aufzugehen… Das war schon etwas anstrengend, denn sie unterscheidet auch nicht im Geringsten zwischen den Hunden, ihr ist völlig egal welches Kaliber vor ihr steht, sie legt sich mit jedem an. Ganz abgesehen davon, dass es kaum einen Hund gibt, der NICHT größer ist als sie. Und die Kira, die süße, alte Kira, hat den ganzen Tag soooo tapfer durchgehalten, wir konnten es kaum glauben. Nicht ein Mal hat sie gehumpelt, nicht ein Mal ist sie im Hintergrund verloren gegangen. Ja, irgendwann war sie müde und wurde langsamer, aber sie hatte so viel Freude am Strand, dass sie sich einfach nichts entgehen lassen wollte und einfach mega gut mitgezogen ist. Es gab auch unter den Hunden keinen Zoff wegen der Beute und wenn die Menschen eine Pause eingelegt haben, haben auch alle anderen eine Pause eingelegt. Somit war es wirklich sehr entspannt und ich habe am meisten genossen, dass die Kira diesen Ausflug so genossen hat. Weil wir so früh losgefahren sind, mussten wir auf dem Rückweg noch spontan einen Abstecher in Amsterdam machen, um Kekse zu kaufen, eine Pizza zu essen und die größte Pommes der Welt, bevor der Wahnsinn der neuen Woche wieder losgeht. Einen Tag wie gestern habe ich mir so lange schon gewünscht, einfach mal losfahren und gucken, wem oder was wir begegnen und was der Tag uns so schenkt. Ich denke, dass wir das jetzt öfter mal machen, vor allem, weil es dann endlich auch mal ruhig ist, auf der Rückbank. ruckbank

One thought on “Ein Tag wie dieser

  1. Das klingt nach einem perfekten Tag für euch alle. Es freut mich vor allem dass Kira den Tag ebenfalls genießen konnte. Es sind wieder wunderschöne Fotos von deiner Bande entstanden, aber es wird langsam mal Zeit, dass ich sie zeichnerisch verewige. 😀 😉

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