Happy und zufrieden

Happy und zufrieden

… können wir mit dem vergangenen Wochenende sein. Es war total voll, und ich bin das erste Mal beim Duschen fast eingeschlafen, aber es war richtig gut und wir haben viel geschafft und eine sehr gute Zeit gehabt. Am Samstag ging es nämlich auf die Hochzeit der Schwester einer Freundin, und auch wenn das Wetter ausgerechnet bei unserem hauptsächlichen Shooting so gar nicht mitspielen wollte, haben wir definitiv das Beste draus gemacht und ich freue mich schon total auf die fertigen Bilder mit Regenschirm und einer Tanzaufführung in einer Ausstellungshalle. Meine Hunde hatten den ganzen Tag wieder super Luxus und mussten nicht wirklich alleine sein, nur ganz kurz, was allerdings bereits ausgereicht hat, damit Polly in die Küche einbricht und das überteuerte Trockenfutter von Lane gefressen hat. Noch ein Grund mehr sich darüber zu freuen, dass ich nicht da war, so musste ich ihre ganzen Häufchen wenigstens nicht einsammeln. Abends dann, nach fast 10 Stunden fotografieren, ging es zeitig ins Bett, weil der Sonntag ebenfalls relativ früh anfing. Der 2. Lauf der Deutschen Vereinsmeisterschaft stand uns bevor und wir wollten unser Plätzchen unter den ersten 3 besten Mannschaften doch halten. Ziemlich „pünktlich“ sind wir dann in Rheine angetroffen, passend zur gerade beginnenden Parcoursbegehung, ein früher Morgen nach einer kurzen Nacht ist eben nicht einfach, und dann ging es auch schon los. Begonnen wurde mit dem A-Lauf, gestellt von Thorsten Horn, und bis auf eine Stelle, die ich mal auf  „gut Glück“ führen wollte, war der Parcours echt mega cool zu laufen. Und wir hatten wirklich Glück: Lane hat alles so angenommen, wie ich es wollte, und ist durch den Parcours geheizt, als gäbe es kein Morgen. Im Moment läuft sie echt sooo gut, ich glaube, dass es wirklich viel bringt, wenn ich mich davon verabschiede, sie immer auf idealer Linie führen zu wollen. Das ist beinahe unmöglich mit ihr. Seitdem ich ihr wieder Räume lasse und mich anders platziere und sie einfach schicke und rufe, läuft es. Ich dachte ehrlich gesagt, dass wir einen Fehler auf der Wippe bekommen hätten, weil Lane die Wippe nur einmal berührt hat. Sie ist aus vollem Tempo drauf, und mit der Wucht, die sie hatte, bis zum Anschlag hochgerutscht. Sie hat auf der ganzen Wippe nicht einen Schritt machen können, so glatt war sie. Nachdem die Medium- Klasse dann auch fertig war, wurde die Wippe anschließend aus dem Parcours herausgenommen für Large und es wurde stattdessen ein Tunnel ausgelegt. Lane hat jedenfalls keinen Fehler bekommen, offenbar hat sie die Wippe erst verlassen, nachdem sie schon auf dem Boden war (das ging so schnell, dass ich es mit Sicherheit nicht mehr sagen kann) und dann hat sie diesen Lauf mit einer mega guten Zeit gewonnen. Die ersten 40 Punkte, die Lane für die Mannschaft beitragen konnte, schon etwas traurig eigentlich 😀 Im Open stand ich scheiße, Lane hat eine Hürde nicht gesehen, ist vorbei, ist zurück, hat gerissen, wir kamen ins Eiern und ich habe sie mehr oder weniger in den falschen Tunnel geschickt. Ja, ist immer besser, wenn ich sagen kann, ich war’s. Braver Hund. Der Jumping war auch sehr nett gestellt, genau wie das Open im Übrigen, und es gab kaum eine Stelle wo ich während des Laufens dachte: Kacke. Also hat sie auch den Jumping gewonnen, es hat sich mega gut angefühlt. Und auch wenn wir unsere Qualis fertig haben, und ich nun die 3. Kombi in Folge habe, obwohl ich keine mehr brauche und obwohl es die andere Leistungskarte war, war ich sehr, sehr glücklich mit ihr. Gerade ist es wieder so, dass ich abrufen kann, was sie gelernt hat, und wir als Team unterwegs sind. Etwas, dass ich mir vor 2-3 Monaten gar nicht mehr vorstellen konnte. Auf einmal ist es wieder da… Da sieht man mal, wie empfindlich und sensibel Hunde sein können. Lane überlässt Polly freiwillig und liebend gern die Führung, wohingegen Kira und Polly sich schon mal im wahrsten Sinne des Wortes in den Haaren haben. Sie geht Konfrontation IMMER aus dem Weg und zieht freiwillig den Kürzeren. Sie ist ein Terrier, keine Frage, und sie hat auch den nötigen Biss und alles, was ich an Terriern mag, aber trotzdem ist sie ein so weicher und fast empfindlicher Hund. Ich glaube wirklich, dass die ganzen Umstellungen und alles was neu hinzugekommen ist dieses Jahr etwas zu viel für sie waren. Irgendwas muss es ja sein. Derzeit sind wir einfach wieder auf einer Wellenlänge und das ist wirklich das schönste, was man mit einem Hund haben kann. Ich genieße es total!
Der Schlaf, der uns ein wenig gefehlt hat, wurde mit Terriern auf dem Bauch und auf der Brust einfach in Rheine nachgeholt. Es ist immer sooo schön, wenn die Kira nochmal auf den Schoß will, und einfach einschläft. So wir früher, als ich noch kein Auto und keinen Führerschein hatte, und alleine mit Kira unterwegs war, mit irgendwelchen Fahrgemeinschaften oder Zügen… kirakiralane

Videos habe ich immer noch keine, weil mein Camcorder immer noch nicht abgeholt ist. Auf das Hochladen von Ergebnislisten verzichte ich einfach mal, so spannend sind die auch nicht. Mehr oder weniger glänzen kann ich wohl nur mit der ersten richtigen Trainingseinheit von Polly auf unserem Brett. Ich bin mir nach wie vor unschlüssig, was ich möchte, ja, nein, Trkman? Target?; setze das Training aber heute noch fort, wenn das Fotografieren für den heutigen Tag abgeschlossen ist 🙂 Grundsätzlich finde ich es gut, sie hat eine sehr hohe Trefferquote und läuft mehr oder weniger konstant. Aber, und jetzt kommt wieder mein Gemecker, ich finde sie noch relativ „hüpfig“ und sehe nicht, dass sie wirklich drüber RENNT. Für die erste Einheit ist es wahrscheinlich mehr als gut, nach einem Mal kann man sicher auch nichts wirklich beurteilen. Ich beobachte ihre Entwicklung. Wenn sie erstmal raus hat, dass der Ball IMMER kommt (ich muss an meiner Wurftechnik noch üben), zieht sie sicherlich mehr nach vorne und dann hoffe ich, einen konstanteren Laufstil zu bekommen. We will see. So weit, belassen wir es erstmal.

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