Jap, wir tuns

Jap, wir tuns

Also, mein entscheidungsfreudiges Ich und der Rest meiner Person haben uns vorerst entschieden: Wir machen runnings! Geholfen hat bei der Entscheidung das eine oder andere Gespräch mit Menschen, die ebenfalls runnings haben und ein paar Videos die ich gesehen habe. Außerdem eine Idee meinerseits, beide Methoden zu mischen (wieso muss man sich immer entscheiden?) und Polly selbst. Denn nachdem ich eine Fußmatte aus meinem Auto zweckentfremdet habe, um mal zu sehen, wie talentiert Polly ist, diese Fußmatte als „Target“ zu akzeptieren und wie talentiert die Fußmatte ist, ab jetzt ein Leben als „Target“ zu leben und beide so tun, als hätten sie ihr bisheriges Leben lang nichts anderes gemacht, glaube ich, dass ich es ihr verständlich beibringen können werde. So meine Theorie. Die Praxis wird es bestätigen, das Turnier wahrscheinlich wieder alles über den Haufen werfen. Warum sind Hunde auf Turnieren immer so anders? Der Vorteil bei Runnings ist ja, dass man den Hund bereits in voller Geschwindigkeit haben will. Die kann er dann ja auch gerne im Turnier laufen. Aber ich kenne ja schon den einen oder anderen Terrier. Diese Knallfrösche vergessen dann gerne mal Prinzipien und entwickeln innerhalb von 3 Läufen ganz neue Verhalten, die auf einmal gefestigter zu sein scheinen, als die Banalitäten, die man zuvor über Monate versucht hat zu verklickern. Ja, we will see. Erstmal steht es fest, und erstmal bleibe ich dabei. Sollte die Entwicklung wider erwarten katastrophal in ihrer Fortführung werden, kann ich immer noch einen Rückzieher machen. Auf dem Video sieht man Polly beim 5. Training. Die schlechtesten „Läufe“ habe ich rausgeschnitten, es waren aber nur 3 an der Zahl. 3 Mal ist sie schlecht drüber. Und sie arbeitet die Zone besser, wenn ich rechts vom Brett laufe. Immerhin eine Tendenz zu irgendwas. Noch 5 mal, dann heben wir um 20 cm an.

 

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