janeinjaneinjaneinjaneinjaneinja

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Wahrscheinlich hat der eine oder andere schon aufgeatmet, als ich das elendige, frustrierende Thema „Running Contacts“ endlich aufgegeben habe, und mich klassischen 2on2offs widmen wollte, aber ich gestehe nun, dass ich es so wirklich wirklich nicht wirklich an den Nagel gehangen habe. Für eine Woche, vielleicht zwei. Dann haben wir unser Training im HSZ angefangen, ich habe mit Daniel darüber gesprochen und wir haben uns auf eine Methode geeinigt, die wesentlich weniger frustrierend ist. Also für Leute mit schwachen Nerven, wie mich. Deswegen probiere ich sie direkt wieder aus… Spannend war zuerst, Pollys gerade frisch im Aufbau stehenden 2on2offs wieder heraus zu trainieren (entschuldige, Polly 🙁 Mami leidet an chronischer Entscheidungsschwäche…) und sie dazu zu bewegen, NICHT anzuhalten, sondern sich einfach ihr Futter zu holen. Hilfe! Ich habe ein bisschen Angst, dass es irgendwann zu totaler Verwirrung führt und ich mir damit endgültig etwas verbaue. Manchmal sollte man sich wirklich mit weniger zufrieden geben, wobei ich heute noch bei Facebook gelesen habe, dass das nicht für Penisse, Brüste, Gehalt, Sex, Zeit, Menschlichkeit, Frieden, Glück, Hirn, Humor und Nutella gilt. Von Kontaktzonen war allerdings auch wiederum nirgendwo die Rede… Egal. Kommen wir zum Punkt:
Bisher bin ich extrem zufrieden (ja, ich bin mit etwas zufrieden!), aber da ich das Leben auch schon des Öfteren von anderen Seiten, spontanen, negativen Seiten, erlebt habe, halte ich mir die „nächste- Katastrophe- Tür“ offen. Ich bin gespannt, ob die Entwicklung so bleibt. Momentan ist es sehr, sehr vielversprechend. Bei dieser Methode wird der Hund nicht hochgefahren im Trieb trainiert, wie bei Trkman etwa, und erstmal ausschließlich über Futter (hier bin ich bereits gespannt, wie das bei der Umstellung auf Beute wird, wobei es sich primär sowieso nur um „tote“ Beute handeln soll). Der Hund soll ein Verständnis für den Abgang entwickeln und keinen bestimmten Laufstil. Die Schrittfolge soll so angepasst werden, dass der Steg bis unten gearbeitet wird. Wie tief man ihn haben will, kann man glaube ich mit sich selbst ausmachen und dann entsprechend in die Richtung trainieren. Ich selbst erlaube Polly nur das absolut unterste Drittel des roten Bereichs und auch nur, wenn sie nicht abspringt. Ist ja klar, anspruchsvoll wie immer, scheinen alle meine Hunde zumindest im Training manchmal die Arschkarte zu ziehen, weil ich ziemlich genaue Vorstellungen von dem habe, was ich möchte 😀 Ich differenziere außerdem zwischen: Click + Futter (akzeptabel), Click + Futter + stimmliches jap, ok, gut, kurz und knapp (ok), Click + Futter + stimmliches JAAAAAA, SUUUUUUPER, WEIß DER GEIER!!!! (sehr tiefe, saubere, perfekte Zone). Es passiert so gut wie NIE, dass sie 2 mal hintereinander den Abgang schlecht arbeitet, was definitiv ein Indiz dafür ist, dass sie ein Verständnis entwickelt. Wie gesagt, soweit mehr als zufrieden. Mal sehen wie es mit zunehmender Geschwindigkeit, dem Abbiegen und dem Zuführen von Beute wird.

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