Training

Training

Wie letztes Jahr auch opfere ich meine momentanen Wochenenden, sofern ich noch irgendwo reinkomme, Turnieren, die ich zum üben „missbrauche“. Eigentlich eine frustrierende Angelegenheit, wenn man mit dem Gedanken dahin fährt: Hoffentlich macht der Hund einen Frühstarter, sodass ich ihn zurücksetzen, und mich damit disqualifizieren kann, damit ich wenigstens endlich weiß, wieso ich an einem Sonntag so früh aufstehe, so weit fahre, den ganzen Tag in der Kälte mit kläffenden Hunden verbringe und dafür auch noch Geld bezahle. Andererseits das Resultat aus hin und wieder inkonsequent sein innerhalb der Hochsaison. Nichts desto trotz definitiv eine „Wieso- tut- man- sich- das- an“ Überlegung wert 😀
Am Freitag habe ich eine Email erhalten, dass ich am Sonntag noch im PHV Hohenlimburg- Reh einen Startplatz für Lane haben könnte. Also ging es dort auch. Das tolle an dem Tag war, dass mein Zelt endlich wieder einigermaßen wie ein Zelt stand. Ja, ich müsste mir schon längst ein neues gekauft haben, ich weiß, ich weiß, aber ich hänge an meinem und habe eine emotionale Bindung dazu, weil ich es mir von Conni geliehen habe und Conni nun mal nicht mehr da ist. Ich habe es also so gesehen geerbt, bzw gibt es nun niemanden mehr, der es zurück fordern oder brauchen würde. Eine Stange war schon längst gebrochen, und so sackte es immer wieder ein. Als es auf der Deutschen Vereinsmeisterschaft in Berlin auch noch so windig war, hat es meinem Zelt echt den Rest gegeben. Also? Daniel nerven. Nachdem er dieses Jahr bereits bei der Renovierung meines Hauses mit Kleinigkeiten wie Elektrik, Boden verlegen oder Fensterbank bauen geholfen hat, bei meinem Auto diverse Lichter, Bremsscheiben und Bremsblöcke und das Tragwerk gewechselt hat, oder mein heiliges Objektiv wieder funktionell gemacht hat, und meine Funkauslösung für meine Blitzanlage, ach, und per Telefon eine Diagnose für einen rauchenden PC stellen konnte, sollte mein Zelt doch ein Kinderspiel und eine willkommene Abwechslung sein. Und so war es Gott sei Dank auch! Es waren wirklich ALLE Stangen in meinem Zelt gebrochen. Alle. Keine einzige war mehr ganz und nun ist es wieder heile!!! Connis Zelt. Sooooo toll!!!
repera
zelt
kila Ja, und nun zum Wesentlichen, zu Lanes Läufen. Es war… ein Traum. Keine Frühstarter, Stegabgang perfekt gestanden. Super gemacht, Lane. Dafür bin ich an einem Sonntag bei 3° um 6.30 aufgestanden. Hat sich richtig, richtig gelohnt. Ziel also erreicht… Im A-Lauf war ich ihr größtes Hindernis, weil ich mich nicht getraut habe zu rennen. Es war echt super nass und glatt. Und eben kalt. Da kann ich mich nun mal kaum bewegen. Lane dafür umso mehr. Und im Jumping hatten wir eine Spitzenzeit mit lästigem Stangenfehler. Gestern sind in allen Klassen durch und durch extrem viele Stangen gefallen. Keine Ahnung was da los war. Trotzdem hatten wir einen mega schönen Jumping, der sich richtig gut angefühlt hat. Lane war super führig, hat klasse auf Distanz gearbeitet, und alles angenommen. Vielleicht weiß sie, dass wir Oktober haben und ich dann normalerweise keine Turniere mehr laufen und ist deswegen liegen geblieben. Aber die Deutsche Meisterschaft steht ja schon vor der Tür. Da kann man dann immer noch ein Kackhund sein 🙂

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